Deutschland im 14. Jahrhundert

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Gemälde eines unbekannten Künstlers:
Karl IV. von Luxemburg (1316-1378) war einer der einflussreichsten Herrscher des Spätmittelalters aus dem Geschlecht der Luxemburger, u. a. römisch-deutscher König und Kaiser (1346/1355), der die „Goldene Bulle“ (1356) über die Königswahl erliess und Prag als Kaisersitz aufblühen liess (u. a. erste Universität Mitteleuropas 1348).

Gemälde oben eines unbekannten Künstlers: Schlacht bei Mühldorf (1322).

Deutschland im 15. Jahrhundert

Deutschland im 13. Jahrhundert


HEILIGES RÖMISCHES REICH (10. JH. BIS 1806)

Karl IV. gelang ein weitgehender Ausgleich mit dem Papsttum – er schaffte mit der Goldenen Bulle von 1356 eines der wichtigsten Reichsgrundgesetze, in dem die Rechte der Kurfürsten endgültig festgelegt wurden und die massgeblich die künftige Politik des Reiches mitbestimmten.



DEUTSCHLAND

















MACHTHABER IM HEILIGEN RÖMISCHEN REICH

Albrecht I.
(1255-1308)
Römisch-deutscher König (1298-1308)
Herzog von Österreich und der Steiermark
Graf von Habsburg


Heinrich VII.
(* um 1278, † 1313)
Römisch-deutscher König (1308-1313)
Römisch-deutscher Kaiser (1312-1313)

Graf von Luxemburg und Laroche
Markgraf von Arlon



Friedrich III. der Schöne
(1289-1330)
Römisch-deutscher König (1314-1330)
Herzog von Österreich



Ludwig IV. der Bayer
(* um 1282, † 1347)
Römisch-deutscher König (1314-1347)
Römisch-deutscher Kaiser (1328-1347)

Herzog von Oberbayern und Niederbayern
Pfalzgraf bei Rhein
Graf von Holland, Seeland und Hennegau
Herr von Friesland



Karl IV.
(1316-1378)
Römisch-deutscher König (1346-1378)
Römisch-deutscher Kaiser (1355-1378)

König von Böhmen
Herzog von Luxemburg



Wenzel
(1361-1419)
Römisch-deutscher König (1376-1400)
König von Böhmen
Kurfürst von Brandenburg
Herzog von Luxemburg