Deutschland im 9. Jahrhundert

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Gemälde des deutschen Malers Albrecht Dürer (1471-1528):
Karl der Grosse (747-814) war als König des Frankenreichs (768–814), das unter ihm seine grösste Ausdehnung hatte, und Römischer Kaiser (800–814) einer der bedeutendsten Herrscher des Mittelalters, der die Grundsteine der heutigen Staaten Frankreich und Deutschland legte und häufig als „Vater Europas“ betitelt wird.

Gemälde oben des englischen Malers Edmund Blair Leighton (1853-1922).

Deutschland im 10. Jahrhundert

Deutschland im 8. Jahrhundert


FRÄNKISCHES REICH (5. JH. BIS 843)

OSTFRANKENREICH (843 BIS 973)

Nach 46-jähriger Herrschaft starb Karl 814 in Aachen. Sein Sohn Ludwig der Fromme wurde Kaiser. Dieser versuchte, entgegen der fränkischen Tradition, die die Aufteilung des Erbes vorsah und wie es auch Karl der Grosse in der Divisio Regnorum von 806 bestimmt hatte, die Reichseinheit zu wahren und erliess 817 ein Reichsteilungs- oder besser: Reichseinheitsgesetz (Ordinatio imperii).



DEUTSCHLAND







MACHTHABER IM FRÄNKISCHEN REICH

Karl I. der Grosse
(* um 747, † 814)
König der Franken (768-814)
Römischer Kaiser
König der Langobarden
Herzog von Bayern


Ludwig I. der Fromme
(778-840)
König der Franken (814-840)
Römischer Kaiser
König von Aquitanien
Herzog von Bayern



MACHTHABER IM OSTFRANKENREICH

Ludwig der Deutsche
(* um 806, † 876)
König des Ostfrankenreiches (843-873)
König von Bayern


Karl III. der Dicke
(839-888)
König des Ostfrankenreichs (876-887)
Römischer Kaiser
König des Westfrankenreiches
König von Bayern und Italien


Arnulf von Kärnten
(* um 850, † 899)
König des Ostfrankenreiches (887-899)
Römischer Kaiser
König von Bayern und Italien


Ludwig das Kind
(893-911)
König des Ostfrankenreiches (900-911)