Belgien im 18. Jahrhundert

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Adolphe Quetelet (gemalt von einem unbekannten Künstler)
Lambert Adolphe Jacques Quetelet war ein belgischer Astronom, Mathematiker und Statistiker, der heute noch vor allem für den 1832 von ihm entwickelten „Body-Mass-Index“ (BMI, auch „Quetelet-Index“) in Erinnerung geblieben ist. Er wurde am 22. Februar 1796 in Gent in Belgien geboren und starb am 17. Februar 1874 mit 77 Jahren in Brüssel.

Geschichte des 19. Jahrhunderts

Geschichte des 17. Jahrhunderts


BELGIEN UNTER DER HERRSCHAFT DER SPANISCHEN NIEDERLANDE (1522 BIS 1714)

BELGIEN UNTER DER HERRSCHAFT DER ÖSTERREICHISCHEN NIEDERLANDE (1714 BIS 1795)

BELGIEN UNTER DER HERRSCHAFT DER ERSTEN FRANZÖSISCHEN REPUBLIK (1795 BIS 1804)

1706 bis 1714 werden im Spanischen Erbfolgekrieg weite Teile des Landes durch die Briten und die Vereinigten Niederlande besetzt. Durch die Friedensschlüsse von Utrecht und Rastatt (1713 und 1714) fallen die südlichen Niederlande an Österreich und heissen fortan Österreichische Niederlande. Diese sind ein nahezu selbstständiger Staat, der nur durch Personalunion mit den österreichischen Landen verbunden ist. In Reaktion auf die Reformpolitik Kaiser Josephs II. nach 1780, die die Autonomie des Landes einschränken, wird im Jahr 1790, während der Brabanter Revolution, die Unabhängigkeit der „Vereinigten Belgischen Staaten“ proklamiert. Zwar können die Österreicher ihre Herrschaft im selben Jahr wiederherstellen, aber 1794 wird das Land von Frankreich besetzt und im Frieden von Campo Formio 1797 formell von Österreich an Frankreich abgetreten.