Der Kys-Kaptschiji (1895)

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Der Kys-Kaptschiji
(Geschrieben: 1895)

Reiseerzählung (Verlag Fehsenfeld: Grüner Band 23: "Auf fremden Pfaden" und Karl-May-Verlag: Grüner Band 23: "Auf fremden Pfaden")

Inhalt
Kara Ben Nemsi und Halef treffen unweit von Serdescht auf einen armenischen Händler, der sich Dawuhd Soliman nennt, aber Musa Wardan heisst. Kara Ben Nemsi misstraut ihm sofort, weil er ihm ein falsches Salböl des Katholikos verkaufen will. Mitten in einen Streit platzt eine persische Polizeitruppe, die – allerdings auf türkischem Boden – einen berüchtigten Mädchenräuber, den Kys-Kaptschiji, verfolgt. Aber auch mit dieser Gruppe geraten Halef und Kara in Streit, während sich der Händler mit einer Drohung entfernt. Diese Drohung macht Kara und Halef misstrauisch, und sie finden Hinweise, dass der angebliche Händler mit dem Frauenräuber in Verbindung steht. Als sie die Perser warnen wollen, werden sie von diesen abgewiesen und verhöhnt. Kurz darauf treffen sie auf die Räuber, einer Bande von Schirwanikurden und Armeniern. Bevor sie die gefangenen Mädchen aber auch nur heimlich sehen können, werden sie von Zibarikurden überwältigt, die Kara und Halef für die Mädchenräuber halten. Das Missverständnis wird aber schnell aufgeklärt und der armenische Händler mit seinem Gehilfen festgesetzt. Nach deren Bastonade erhalten Kara Ben Nemsi und seine Gastgeber sämtliche benötigten Informationen und überfallen ihrerseits die Schirwanikurden. Alle geraubten Mädchen können befreit werden.