Neuseeland im 18. Jahrhundert

image-8937023-18_Neuseeland_James_Cook.jpg
James Cook (gemalt von Nathaniel Dance-Holland)
war ein englischer Seefahrer und Entdecker. Berühmt wurde er durch drei Fahrten in den Pazifischen Ozean, den er genauer kartografierte als jeder andere vor ihm. Er entdeckte zahlreiche Inseln und wies nach, dass die Terra Australis nicht existierte und dass die Nordwestpassage mit Schiffen seiner Zeit nicht zu durchfahren war. Von grosser Bedeutung für die Seefahrt waren auch seine wirkungsvollen Massnahmen gegen den Skorbut. Er wurde am 7. November 1728 in Marton bei Middlesbrough geboren und starb am 14. Februar 1779 in der Kealakekua-Bucht, Hawaiʻi.

Geschichte des 19. Jahrhunderts

Geschichte des 17. Jahrhunderts


Im Mai 1768 wird der britische Seefahrer James Cook von der Royal Society beauftragt, eine Expedition zur Beobachtung der Venuspassage auf Tahiti zu leiten. Des Weiteren soll er untersuchen, ob sich südlich von Tahiti weiteres Land befindet. Mit Information über die Pazifikreisen seiner Vorgänger Francis Drake, John Byron und Samuel Wallis versorgt, verlässt Cook am 26. August 1768 mit der Endeavour Plymouth. Nachdem Cooks Astronom Charles Green die Beobachtungen am 3. Juni 1769 erfolgreich ausgeführt hat, segelt er nach Süden auf der Suche nach weiterem Land. Es ist der Schiffsjunge Nicholas Young, der am Nachmittag des 7. Oktober 1769 gegen 14:00 Uhr „Land in Sicht“ meldet. Neuseeland ist wiederentdeckt.