Thüringen im 13. Jahrhundert

image-9526373-13_Thüringen_Heinrich_III.w640.jpg
Markgraf Heinrich von Meissen (Codex Manesse)
Heinrich III. der Erlauchte (* um 1215; † 15. Februar 1288 in Dresden) war seit 1221 als Heinrich III. Markgraf von Meissen und als Heinrich IV. Markgraf der Lausitz, Landgraf von Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen aus dem Hause Wettin.

Foto oben: Osterburg (Die Höhenburg wurde von Heinrich I., einem Bruder des Gründers von Weida, Vogt Erkenbert II., zwischen 1163 und 1193 als romanische Befestigungsanlage in strategisch günstiger Berglage erbaut.)

Geschichte des 14. Jahrhunderts

Geschichte des 12. Jahrhunderts


LANDGRAFSCHAFT THÜRINGEN (1111 BIS 1572)

In der Zeit der Kreuzzüge hatten sich Ritterorden herausgebildet, die auch in Thüringen hohes Ansehen genossen. In engster Beziehung zum Landgrafenhaus befand sich der Deutsche Orden. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts übernahm er wichtige Positionen östlich der Saale.



MACHTHABER IN DER LANDGRAFSCHAFT THÜRINGEN

Hermann I.
(* um 1155, † 1217)
Landgraf von Thüringen (1190-1217)
Pfalzgraf von Sachsen



Ludwig IV.
(1200-1227)
Landgraf von Thüringen (1217-1227)
Pfalzgraf von Sachsen



Hermann II.
(1222-1241)
Landgraf von Thüringen (1227-1241)



Heinrich Raspe IV.
(1204-1247)
Landgraf von Thüringen (1241-1247)
Pfalzgraf von Sachsen



Heinrich III.
(* um 1215, † 1288)
Landgraf von Thüringen (1247-1265)
Pfalzgraf von Sachsen
Markgraf von Lausiz und Meissen



Albrecht II.
(1240-1314)
Landgraf von Thüringen (1265-1294)
Markgraf von Meissen



Adolf von Nassau
(* vor 1250, † 1298)
Landgraf von Thüringen (1294-1298)
Römisch-deutscher König



Dietrich IV.
(* um 1260, † 1307)
Landgraf von Thüringen (1298-1307)
Markgraf von Lausiz



Friedrich I.
(1257-1323)
Landgraf von Thüringen (1298-1323)
Markgraf von Meissen