Australien im 18. Jahrhundert

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Gemälde des britischen Malers Nathaniel Dance-Holland (1735-1811):
James Cook (1728-1779) war ein englischer Seefahrer und Entdecker.

Foto oben: Die Endeavour war das Segelschiff von James Cook, mit dem dieser zwischen 1768 und 1771 seine erste Entdeckungsreise unternahm.

Australien im 19. Jahrhundert

Australien im 17. Jahrhundert


Am 28. April des Jahres 1770 erreichte Kapitän James Cook die Ostküste Australiens und nahm das Land formell als New South Wales für die britische Krone in Besitz. Der Zweck seiner Reise war das Auffinden der sogenannten Terra Australis, die nach einer in dieser Zeit gängigen Theorie als Gegengewicht zu den Landmassen im Norden der Erdkugel vorhanden sein müsse.

 

Nachdem die USA von Grossbritannien unabhängig geworden war, suchte die britische Regierung nach neuen Möglichkeiten, Kolonien für ihre Sträflinge einzurichten. Am 26. Januar 1788 trafen daher die ersten elf Schiffe der First Fleet („Ersten Flotte“) mit rund 1000 Frauen und Männern, darunter gut drei Viertel Sträflinge, unter der Führung von Arthur Phillip in Port Jackson ein. Die neue Ansiedlung erhielt den Namen Sydney, zu Ehren des damaligen britischen Innenministers Lord Sydney. Zunächst fiel es der Kolonie schwer, sich selbst zu versorgen, weswegen Handel mit den ansässigen Aborigines wie Darug und Eora betrieben wurde. Ein gefangengenommener Aborigine, Bennelong, diente dabei als Vermittler. Mit den Strafgefangenen wurden auch Krankheiten eingeschleppt; 1789 starben mehr als 50 Prozent der Darug an einer Pockenepidemie. Durch die Ausbreitung der Siedler auf dem Kontinent kam es zunehmend zu Konflikten mit den Aborigines um den Zugang zu Land und Nahrungsquellen.