Nordkorea im 20. Jahrhundert

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Kim Il-sung
war ein nordkoreanischer Politiker und seit der Staatsgründung diktatorischer Herrscher seines Landes (1948–1994), der um sich einen starken Personenkult schuf („Grosser Führer“) und seit seinem Tod laut Verfassung „Ewiger Präsident“ ist. Er wurde am 15. April 1912 in Mankeidai (heute Mangyŏngdae) im Japanischen Kaiserreich (heute Nordkorea) geboren und starb mit 82 Jahren am 8. Juli 1994 in Pjöngjang in Nordkorea.

KAISERREICH KOREA (1897 BIS 1910)

JAPANISCHES PROTEKTORAT KOREA (1905 BIS 1910)

JAPANISCHE KOLONIE KOREA (1910 BIS 1945)

DEMOKRATISCHE VOLKSREPUBLIK KOREA (1948 BIS HEUTE)

Nachdem 1945 durch die Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg sein Ende genommen hat, wird die Provinz Chōsen, welche dem Gebiet des seit 1910 in das Japanische Kaiserreich eingegliederten und kolonisierten Koreas entspricht, von den Siegermächten entlang des 38. Breitengrads in zwei Besatzungszonen aufgeteilt. Der Süden wird von amerikanischen Truppen besetzt, der Norden kommt unter Kontrolle der Roten Armee.


MACHTHABER IM KAISERREICH KOREA

Gojong
Kaiser von Korea (1897-1907)


Sunjong
Kaiser von Korea (1907-1910)


MACHTHABER IN DER DEMOKRATISCHEN VOLKSREPUBLIK KOREA

Kim Il-sung
(1912-1994)
Diktator von Nordkorea (1948-1994)


Kim Jong-il
(1942-2011)
Diktator von Nordkorea (1994-2011)