Kongo-Kinshasa im 20. Jahrhundert

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Mobutu Sese Seko
Joseph-Désiré Mobutu war ein kongolesischer Politiker, dessen 32-jährige von Korruption geprägte Amtszeit als Präsident von Zaire (1971–1997, seit 1997 Demokratische Republik Kongo) zu den längsten Diktaturen Afrikas zählt. Er wurde am 14. Oktober 1930 in Lisala in Belgisch-Kongo (heute Kongo-Kinshasa) geboren und starb am 7. September 1997 mit 66 Jahren in Rabat in Marokko.

KONGO-FREISTAAT (1885 BIS 1908)

BELGISCH-KONGO (1908 BIS 1960)

KONGO-LÉOPOLDVILLE (1960 BIS 1966)

KONGO-KINSHASA (1966 BIS 1971)

REPUBLIK ZAÏRE (1971 BIS 1991/1992)

KONGO-ZAÏRE (1991/1992 BIS 1997)

DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO (1997 BIS HEUTE)

Mobutus Putsch bedeutet das Ende der Demokratie und den Beginn seiner mehr als drei Jahrzehnte währenden Diktatur, die sich als eines der brutalsten und korruptesten Regimes des nachkolonialen Afrika erweisen soll.


MACHTHABER IM KONGO

Joseph Kasavubu
(1910-1969)
Staatspräsident im Kongo (1960-1965)


Mobutu Sese Seko
(1930-1997)
Staatspräsident im Kongo (1965-1997)


Laurent-Désiré Kabila
(1939-2001)
Staatspräsident der Demokratischen Republik Kongo (1997-2001)