Karawane mit dem König kommt aus Mauretanien

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Um 1 n. Chr. hält sich Juba II. im Osten auf. Dort vermählt er sich mit Glaphyra, der Tochter von König Archelaos von Kappadokien.

Nach dem apokryphen Pseudo-Matthäusevangelium wird Josef auf der Flucht von drei Knaben begleitet und Maria von einem Mädchen. Der kindliche Jesus vollbringt während und nach der Flucht zahlreiche Wunder: Drachen fallen huldigend vor ihm nieder und eine Dattelpalme beugt sich vor Maria und gibt danach an ihrem Stamm eine Quelle frei. Als die Familie in der ägyptischen Stadt Sotinen eintrifft, weiss sie nicht, wo sie Obdach finden soll. Als Maria mit dem Jesuskind deshalb einen Tempel betritt, stürzen 365 Götterbilder um. Der Priester und das Volk der Stadt bekehren sich nach diesem Zeichen.

Nach dem Arabischen Kindheitsevangelium sucht die Familie ein Krankenhaus auf, das dem höchsten ägyptischen Gott geweiht ist. Die Erde wankt und der Gott verkündet den erschrockenen Ägyptern, dies geschehe, weil ein wahrer Gott gekommen sei, dem sich alle unterwerfen müssen. Danach stürzt das sprechende Götterbild zusammen.

Nach der Legenda aurea neigt sich in Hermopolis in der Thebais ein heilkräftiger Baum namens Persidis vor den Herrn. Überdies liegt in jedem ägyptischen Tempel ein zerbrochenes Götterbild.

Was auffällt: Die Evangelien und Legenden weisen alle nach Ägypten; einmal in Ägypten angekommen, wird nur noch von Jesus und Maria erzählt. Wo ist Josef? Dass alle drei zusammen aufgebrochen sind, ist augenfällig, dass sich Josef von Maria und Jesus in Ägypten getrennt hat, ist zu vermuten …