Im Lande des Mahdi II (1890)

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Im Lande des Mahdi II
(Geschrieben: Mai bis Dezember 1890)

Erzählung (Verlag Fehsenfeld: Grüner Band 17: "Im Lande des Mahdi II" und Karl-May-Verlag: Grüner Band 17: "Der Mahdi")

Inhalt
Der Ich-Erzähler (Kara Ben Nemsi) hat mit Ben Nil und einem kleinen Trupp Soldaten die befreiten Frauen der Fessarah-Beduinen in ihre Heimat gebracht und wurde überschwänglich gefeiert. Auf dem Weg nach Faschodah werden sie vorerst von einem Fessarah-Beduinen geführt, dessen uralte "Visionsflinte" für einige humorige Einlagen sorgt. Abd Asl lauert dem kleinen Trupp in einem Cassiawald auf, doch durch die Umsicht und die List von Kara Ben Nemsi werden die 70 Sklavenjäger von den 20 Askaris überwältigt und gefangen genommen. In diesem Moment taucht Mohammed Achmed, der Fakir der Fakire, der spätere Mahdi, auf, und disputiert mit Kara Ben Nemsi über den Mahdi-Glauben. In dieser Nacht erlegt Kara Ben Nemsi einen gewaltigen menschenfressenden Löwen und rettet damit dem Mahdi das Leben. Abdullah verletzt mit seiner legendären Flinte nur das Kamel von Mohammed Achmed. Da dieser sich als ein Freund der Sklavenjäger herausstellt, wird er ebenfalls festgesetzt. Beim trickreichen Belauschen seiner Gefangenen erfährt unser Held, dass der Reis Effendina in eine Falle Ibn Asls gelockt werden soll. Um dies zu verhindern, verlässt Kara Ben Nemsi mit Ben Nil die Soldaten, die nun allein mit den Gefangenen folgen, und sucht das Lager Ibn Asls am Nil auf, wo er unter einer falschen Identität als Sklavenhändler zu dessen Gastfreund wird. Der Reis soll mit seinem Schiff auf einem Seitenarm des Nils mit Petroleum verbrannt werden. Kara Ben Nemsi gelingt es zwar knapp, den Anschlag auf den Reis Effendina zu vereiteln, aber er gerät seinerseits mit Ben Nil in die Gefangenschaft Ibn Asls. Doch sie können entkommen, treffen den Reis und planen die Gefangennahme der Menschenjäger. Eine "Gegenfalle" wird Ibn Asl nun am Dschebel Arasch Kol gelegt und seine Leute tappen hinein. Abd Asl wird den Krokodilen vorgeworfen und der zukünftige Mahdi erhält die Bastonade. Ibn Asl allerdings gelingt es dank seines überlegenen Reitkamels zu entkommen. Kara Ben Nemsi und Ben Nil verfolgen ihn nach Faschodah. Unterwegs können sie Hafid Sichar am Nid en Nil aus den Händen einer Takaleh-Sklavenkarawane befreien. Dem jungen Mann wurde übel von Ibn Asl mitgespielt. Dessen Bruder, der Höhlenführer und Grabräuber Ben Wasak, hatte Kara in Siut gebeten, Nachforschungen über den in Khartum Verschwundenen anzustellen. In Faschodah regiert der Mudir Ali Effendi, der "Vater der Fünfhundert" genannt wird, da er jedem Sklavenhändler und Sklavenjäger 500 Peitschenhiebe verordnet. Der Anführer seiner Arnauten (Soldaten), Ibn Mulei, gehört allerdings zu den Sklavenjägern; er nimmt den Ich-Erzähler gefangen und liefert ihn Murad Nassyr aus. Mit Hilfe der Schwester Nassyrs kann er jedoch fliehen und den Anführer der Arnauten überführen, der vom Mudir streng bestraft wird. Um Ibn Asl an einem weiteren Raubzug zu hindern, sucht Kara Ben Nemsi dessen geheimem Stützpunkt Seribah Aliab zu finden. Das gelingt zwar und die Seribah wird gestürmt, aber Ibn Asl ist mit den meisten seiner Männer bereits unterwegs.