Burkina Faso im 20. Jahrhundert

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Thomas Sankara
war ein als „Che Guevara Afrikas“ betitelter burkinischer, sozialistischer Politiker, Offizier und Präsident von Obervolta (1983–1987, ehemalig französische Kolonie), der den Namen des Landes 1984 in „Burkina Faso“ änderte („Land der Aufrichtigen“) und die Rechte der weiblichen Bevölkerung stärkte. Er wurde am 21. Dezember 1949 in Yako in Obervolta (heute Burkina Faso) geboren und starb am 15. Oktober 1987 mit nur 37 Jahren in Ouagadougou in Burkina Faso.

KÖNIGREICH WOGDGO (12. JH. BIS 1896)

FRANZÖSISCHE KOLONIE OBERVOLTA (1919-1960)

REPUBLIK OBERVOLTA (1960-1984)

BURKINA FASO (1984 BIS HEUTE)

Die französischen Herrscher lösen Obervolta 1932 auf und teilen es unter den Nachbarkolonien Elfenbeinküste, Niger und Französisch-Sudan auf, da die Kolonie sich als nicht rentabel erwiesen hat.


MACHTHABER IN DER REPUBLIK OBERVOLTA

Maurice Yaméogo
(1921-1993)
Staatspräsident von Obervolta (1960-1966)


Sangoulé Lamizana
(1916-2005)
Staatspräsident von Obervolta (1966-1980)


Saye Zerbo
(1932-2013)
Staatspräsident von Obervolta (1980-1982)


Jean-Baptiste Ouédraogo
(* 1942)
Staatspräsident von Obervolta (1982-1983)


Thomas Sankara
(1949-1987)
Staatspräsident von Obervolta (1983-1984)


MACHTHABER IN BURKINA FASO

Thomas Sankara
(1949-1987)
Staatspräsident von Burkina Faso (1984-1987)


Blaise Compaoré
(* 1951)
Staatspräsident von Burkina Faso (1987-2014)