Benin im 18. Jahrhundert

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Gemälde von Rudolf Hellgrewe

Geschichte des 19. Jahrhunderts

Geschichte des 17. Jahrhunderts


KÖNIGREICH DAHOMEY (FRÜHES 17. JH. BIS 1894)

Ökonomisch profitieren die Könige von Dahomey am meisten vom Sklavenhandel an den Küsten. Als die Könige eine Strategie der Expansion verfolgen, benutzen sie bereits Gewehre und andere Feuerwaffen, die sie durch den Sklavenhandel für Amerika mit den Europäern erworben haben. Unter König Agadja (er regiert von 1708 bis 1732) erobern sie Allada, aus dem die herrschenden Familien abstammen und erhalten somit direkten Zugriff zur Küste und zu den Anlegeplätzen europäischer Sklavenhändler. Das Nachbarreich der Oyo, Dahomeys Hauptkonkurrent im Sklavenhandel, kann allerdings nicht erobert werden. Vielmehr gelingt es Oyo um 1730, Dahomey tributpflichtig zu machen. Trotz der Tributpflicht behält Dahomey seine Unabhängigkeit und expandiert weiterhin durch den Handel mit Sklaven und später auch mit Palmöl aus Plantagen. Weiterhin behält der König das Monopol auf alles Land und jeglichen Handel. Vom 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verfügt Dahomey über Frauen-Regimenter in der Armee.



MACHTHABER IM KÖNIGREICH DAHOMEY

Houessou Akaba
(* vor 1685, † 1708)
König von Dahomey (1685-1708)

Dossou Agadja
König von Dahomey (1708-1732)

Tegbesu
König von Dahomey (1732-1774)

Kpengla
König von Dahomey (1774-1789)

Agonglo
König von Dahomey (1789-1797)

Adandozan
König von Dahomey (1797-1818)