Algerien im 20. Jahrhundert

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Albert Camus
war ein französisch-algerischer Schriftsteller, der mit Romanen wie „Der Fremde“ (1942) und „Die Pest“ (1947) neben Sartre und de Beauvoir ein bedeutender Vertreter des Existentialismus war und für seine scharfsinnige Beleuchtung „menschlicher Gewissensprobleme“ den Nobelpreis für Literatur 1957 erhielt. Er wurde am 7. November 1913 in Mondovi in Algerien geboren und verstarb am 4. Januar 1960 mit 46 Jahren in Villeblevin, Yonne in Frankreich.

ALGERIEN UNTER DER HERRSCHAFT FRANKREICHS (1848 BIS 1962)

DEMOKRATISCHE VOLKSREPUBLIK ALGERIEN (1962 BIS HEUTE)

Unter Führung der Nationalen Befreiungsfront (FLN) erkämpft Algerien die Unabhängigkeit, die am 5. Juli 1962 offiziell proklamiert wird.


MACHTHABER IN DER DEMOKRATISCHEN VOLKSREPUBLIK ALGERIEN

Abdur Rahman Farès
(1911-1991)
Staatspräsident von Algerien (1962)


Ferhat Abbas
(1899-1985)
Staatspräsident von Algerien (1962-1963)


Ahmed Ben Bella
(1918-2012)
Staatspräsident von Algerien (1962-1965)


Houari Boumedienne
(1927-1978)
Staatspräsident von Algerien (1965-1978)


Rabah Bitat
(1925-2000)
Staatspräsident von Algerien (1978-1979)


Chadli Bendjedid
(1929-2012)
Staatspräsident von Algerien (1979-1992)


Abdelmalek Benhabyles
Staatspräsident von Algerien (1992)


Muhammad Boudiaf
(1919-1992)
Staatspräsident von Algerien (1992)


Ali Kafi
(1928-2013)
Staatspräsident von Algerien (1992-1994)


Liamine Zéroual
(* 1941)
Staatspräsident von Algerien (1994-1999)


Abd al-Aziz Bouteflika
(* 1937)
Staatspräsident von Algerien (seit 1999)