Ägypten im 19. Jahrhundert

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Muhammad Ali Pascha (Gemälde von Auguste Couder)
war von 1805 bis 1848 Gouverneur der osmanischen Provinz Ägypten, herrschte aber relativ unabhängig von der Zentralregierung. Er war der Begründer der bis 1953 in Ägypten herrschenden Dynastie. Er wurde um 1770 in Kavala geboren und starb am 2. August 1849 in Alexandria.

ÄGYPTEN UNTER DER HERRSCHAFT DES OSMANISCHEN REICHES (1517 BIS 1882)

VIZEKÖNIGREICH ÄGYPTEN (1805 BIS 1866)

KHEDIVAT ÄGYPTEN (1867 BIS 1914)

BRITISCHES GENERALKONSULAT ÄGYPTEN (1883 BIS 1914)

Als nach dem Seesieg des britischen Admirals Nelson bei Abukir im Jahr 1798 die Franzosen ihren Orientfeldzug abbrechen müssen, nutzt Muhammad Ali Pascha die Situation zur Ergreifung der Macht. Er und seine Nachfolger können unter osmanischer Oberherrschaft eine gewisse Selbständigkeit erringen, betreiben eine expansive Politik und leiten die Geschichte des modernen Ägyptens ein.





MACHTHABER IM VIZEKÖNIGREICH ÄGYPTEN

Muhammad Ali Pascha
(* um 1770, + 1849)
Wali von Ägypten (1805-1848)


Ibrahim Pascha
(1789-1848)
Wali von Ägypten (1848)


Abbas I.
(1813-1854)
Wali von Ägypten (1848-1854)


Muhammad Said
(1822-1863)
Wali von Ägypten (1854-1863)


MACHTHABER IM KHEDIVAT ÄGYPTEN

Ismail Pascha
(1830-1895)
Wali und Khedive von Ägypten (1863-1879)


Tawfiq
(1852-1892)
Khedive von Ägypten (1879-1892)


Abbas II.
(1874-1944)
Khedive von Ägypten (1892-1914)


MACHTHABER IM BRITISCHEN GENERALKONSULAT ÄGYPTEN

Evelyn Baring, 1. Earl of Cromer
(1841-1917)
Generalkonsul von Ägypten (1883-1907)